Bus- und Bahnverbindungen, Kliniken, Rettungsdienst, Abfallwirtschaft, Berufsbildende Schulen oder soziale Hilfen enden nicht an den Grenzen eines einzelnen Stadtteils. Viele dieser Aufgaben werden für einen deutlich größeren Raum organisiert: die Region Hannover. Deshalb entscheiden die Wählerinnen und Wähler am 13. September 2026 neben den politischen Vertretungen der Landeshauptstadt auch über zwei wichtige Ebenen der Regionspolitik. Gewählt werden die Regionsversammlung der Region Hannover und die Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident.
Für Bürgerinnen und Bürger aus Ricklingen, Oberricklingen, Mühlenberg, Wettbergen und Bornum sind beide Wahlen unmittelbar relevant. Bei der Wahl zur Regionsversammlung können bis zu drei Stimmen vergeben werden. Für die Regionspräsidentenwahl steht dagegen eine Stimme zur Verfügung. Die Regionsversammlung trifft die grundlegenden politischen Entscheidungen für die Region, während die Regionspräsidentin oder der Regionspräsident die Regionsverwaltung leitet und gemeinsam mit ihr die politischen Beschlüsse umsetzt. Die beiden Funktionen ergänzen sich damit ähnlich wie Rat und Oberbürgermeister auf Ebene der Landeshauptstadt Hannover.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist die Region Hannover?
- Die Regionsversammlung als politisches Hauptorgan
- 84 Abgeordnete werden 2026 gewählt
- Welche Aufgaben hat die Regionsversammlung?
- Wie wird die Regionsversammlung gewählt?
- Drei Stimmen mit Kumulieren und Panaschieren
- 13 Wahlbereiche in der Region Hannover
- Wahlbereich 06 Hannover-Südwest
- Die Regionspräsidentenwahl 2026
- Welche Aufgaben hat der Regionspräsident?
- Eine Stimme bei der Direktwahl
- Mögliche Stichwahl am 27. September 2026
- Unterschied zwischen Regionsversammlung und Regionspräsident
- Bedeutung für Hannover-Südwest
Was ist die Region Hannover?
Die Region Hannover umfasst die Landeshauptstadt Hannover sowie 20 weitere Städte und Gemeinden. Insgesamt bilden damit 21 Kommunen die Region. Diese besondere kommunale Ebene übernimmt zahlreiche Aufgaben, die über die Grenzen einzelner Städte und Gemeinden hinausreichen oder sinnvoll gemeinsam organisiert werden. Auch die Landeshauptstadt Hannover ist Bestandteil der Region und damit an deren politischen Entscheidungen beteiligt.
Zu den Aufgabenfeldern gehören beispielsweise der öffentliche Personennahverkehr, Kreisstraßen, Abfallentsorgung und Recycling sowie Bereiche der medizinischen Versorgung. Hinzu kommen unter anderem Sozialleistungen, Berufsbildende Schulen, Rettungsdienst, Umwelt- und Klimaschutz sowie verschiedene Planungs- und Verwaltungsaufgaben. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Regionspolitik deshalb in vielen Bereichen des täglichen Lebens spürbar.
Die politischen Grundentscheidungen werden von der Regionsversammlung getroffen. Die Regionsverwaltung sorgt anschließend dafür, dass Beschlüsse umgesetzt und die gesetzlichen Aufgaben der Region erfüllt werden. An ihrer Spitze steht die direkt gewählte Regionspräsidentin beziehungsweise der direkt gewählte Regionspräsident.
Die Regionsversammlung ist das wichtigste politische Organ der Region Hannover
Die Regionsversammlung ist das wichtigste politische Entscheidungsorgan der Region Hannover. Ihre Mitglieder werden unmittelbar von den Wahlberechtigten gewählt. Die Wahlperiode beträgt fünf Jahre. Am 13. September 2026 wird die Regionsversammlung für ihre sechste Wahlperiode neu gewählt.
Die Regionsversammlung kann in ihrer Funktion mit einem Kreistag verglichen werden, besitzt aufgrund der besonderen Struktur der Region Hannover jedoch einen eigenen Namen. Sie entscheidet über politische Anträge, Verwaltungsvorlagen, Satzungen und den Haushalt der Region. Mit diesen Beschlüssen legt sie wesentliche politische Schwerpunkte für einen Raum fest, in dem die Landeshauptstadt Hannover und die umliegenden Städte und Gemeinden eng miteinander verbunden sind.
Die Sitzungen der Regionsversammlung sind öffentlich. Bürgerinnen und Bürger können die Beratungen im Haus der Region verfolgen. Zusätzlich bietet die Region Hannover einen Livestream an. Dadurch lässt sich auch zwischen den Kommunalwahlen nachvollziehen, welche Themen beraten und welche politischen Entscheidungen getroffen werden.
84 Abgeordnete werden in die Regionsversammlung gewählt
Bei der Kommunalwahl 2026 werden insgesamt 84 Regionsabgeordnete gewählt. Die unmittelbar gewählte Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident kommt anschließend als weiteres stimmberechtigtes Mitglied hinzu. Die Regionsversammlung besteht damit nach der Wahl aus den 84 gewählten Abgeordneten sowie der Regionspräsidentin oder dem Regionspräsidenten als 85. stimmberechtigtem Mitglied.
Das Interesse an den Mandaten ist groß. Für die Wahl am 13. September 2026 hat der Regionswahlausschuss insgesamt 831 Kandidierende für die 84 Sitze zugelassen. Insgesamt wurden 179 Listenwahlvorschläge von 17 Parteien und Wählergruppen zugelassen. Nicht jede politische Gruppierung tritt dabei zwangsläufig in jedem Wahlbereich an.
Die Zusammensetzung der neuen Regionsversammlung ergibt sich aus den Stimmen der Wahlberechtigten in allen 13 Wahlbereichen. Damit trägt auch jede Stimme aus Hannover-Südwest zum politischen Kräfteverhältnis in der gesamten Region Hannover bei.
Welche Aufgaben hat die Regionsversammlung?
Die Regionsversammlung entscheidet über grundlegende politische Fragen, die in den Zuständigkeitsbereich der Region Hannover fallen. Dazu gehört insbesondere der Haushalt der Region Hannover. Über den Haushalt wird festgelegt, welche finanziellen Mittel für die unterschiedlichen Aufgaben, Einrichtungen und politischen Projekte zur Verfügung stehen. Auch Satzungen und wichtige politische Anträge werden von der Regionsversammlung beschlossen.
Die Themen können den Alltag sehr unmittelbar betreffen. Dazu gehören beispielsweise die Organisation des Rettungsdienstes, Standorte für Berufsbildende Schulen, Bus- und Bahnstrecken sowie Beratungsangebote für Familien. Weitere Aufgabenfelder betreffen unter anderem Gesundheit, Soziales, Verkehr, Umwelt, Klimaschutz und regionale Planung.
Vor vielen Entscheidungen findet eine ausführliche Beratung in den zuständigen Fachausschüssen statt. Dort beschäftigen sich Mitglieder der Regionsversammlung und teilweise sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner intensiv mit einzelnen Themenbereichen. Die politische Entscheidung fällt anschließend in der Regel in der Regionsversammlung.
Wie wird die Regionsversammlung 2026 gewählt?
Die Wahl der Regionsversammlung erfolgt nach den Regeln des niedersächsischen Kommunalwahlrechts. Dabei handelt es sich um eine mit der Personenwahl verbundene Verhältniswahl. Wählerinnen und Wähler können somit nicht nur eine politische Liste unterstützen, sondern auch gezielt einzelnen Kandidierenden ihre Stimmen geben.
Für die Wahl der Regionsversammlung steht ein eigener Stimmzettel zur Verfügung. Dieser enthält die für den jeweiligen Regionswahlbereich zugelassenen Wahlvorschläge und Kandidierenden. Welche Namen auf dem persönlichen Stimmzettel erscheinen, hängt deshalb vom Wohnort der wahlberechtigten Person und dem zugehörigen Wahlbereich ab.
Drei Stimmen für die Regionsversammlung
Bei der Wahl zur Regionsversammlung Hannover 2026 können Wahlberechtigte bis zu drei Stimmen vergeben. Diese Stimmen lassen sich flexibel einsetzen. Sie können einem Wahlvorschlag in seiner Gesamtheit, einzelnen Kandidierenden oder mehreren Personen gegeben werden. Auch eine Verteilung auf unterschiedliche Parteien und Wählergruppen ist möglich.
Kumulieren bündelt die Stimmen
Wer eine Kandidatin oder einen Kandidaten besonders unterstützen möchte, kann mehrere Stimmen auf diese Person konzentrieren. Dieses Verfahren wird als Kumulieren bezeichnet. So können beispielsweise alle drei Stimmen einer einzigen Kandidierenden Person gegeben werden. Ebenso können die Stimmen für einen Wahlvorschlag in seiner Gesamtheit eingesetzt werden.
Panaschieren verteilt Stimmen über verschiedene Wahlvorschläge
Beim Panaschieren werden die Stimmen auf mehrere Kandidierende beziehungsweise unterschiedliche Wahlvorschläge verteilt. Dadurch können Wählerinnen und Wähler Personen verschiedener politischer Listen unterstützen. Kumulieren und Panaschieren lassen sich miteinander kombinieren. Entscheidend bleibt, dass auf dem Stimmzettel für die Regionsversammlung insgesamt höchstens drei Stimmen vergeben werden.
Die Region Hannover ist in 13 Wahlbereiche gegliedert
Für die Wahl der Regionsversammlung wurde das gesamte Gebiet der Region Hannover in 13 Wahlbereiche eingeteilt. Sechs davon liegen innerhalb der Landeshauptstadt Hannover, sieben weitere umfassen die Städte und Gemeinden des Umlandes. Ein Wahlvorschlag gilt jeweils nur für einen dieser Wahlbereiche.
Innerhalb Hannovers gibt es die Regionswahlbereiche Hannover-Mitte, Hannover-Nord, Hannover-Nordwest, Hannover-Nordost, Hannover-Südost und Hannover-Südwest. Für diese Website ist insbesondere der Wahlbereich 06 Hannover-Südwest relevant, da sämtliche fünf Stadtteile im Schwerpunkt dieser Website diesem Regionswahlbereich angehören.
Ricklingen, Oberricklingen, Mühlenberg, Wettbergen und Bornum gehören zum Wahlbereich 06 Hannover-Südwest
Bei der Regionswahl ergibt sich für die fünf Stadtteile eine klare gemeinsame Zuordnung. Ricklingen, Oberricklingen, Mühlenberg, Wettbergen und Bornum gehören alle zum Regionswahlbereich 06 Hannover-Südwest. Gemeinsam mit ihnen zählen auch Linden-Nord, Linden-Mitte, Linden-Süd und Limmer zu diesem Wahlbereich.
Das unterscheidet die Regionswahl von der Ratswahl der Landeshauptstadt Hannover. Während Bornum bei der Ratswahl einem anderen Ratswahlbereich angehört als Ricklingen, Oberricklingen, Mühlenberg und Wettbergen, befinden sich bei der Wahl zur Regionsversammlung alle fünf Stadtteile gemeinsam im Regionswahlbereich Hannover-Südwest.
Wahlberechtigte aus den fünf Stadtteilen erhalten deshalb bei der Regionswahl einen Stimmzettel mit den für Wahlbereich 06 zugelassenen Wahlvorschlägen. Ihre Stimmen fließen anschließend gemeinsam mit den Ergebnissen der anderen zwölf Wahlbereiche in das Gesamtergebnis für die 84 Sitze der Regionsversammlung ein.
Die Regionspräsidentenwahl am 13. September 2026
Neben der Regionsversammlung wird am selben Tag auch die Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident der Region Hannover gewählt. Dabei handelt es sich um eine eigenständige Direktwahl. Die Wahlberechtigten aus allen Städten und Gemeinden der Region entscheiden unmittelbar darüber, wer künftig das höchste politische Amt der Region übernimmt.
Für die Wahl 2026 hat der Regionswahlausschuss elf Bewerberinnen und Bewerber zugelassen. Anders als bei der Wahl zur Regionsversammlung werden keine Listen gewählt und es gibt weder Kumulieren noch Panaschieren. Jede wahlberechtigte Person verfügt auf diesem Stimmzettel über genau eine Stimme.
Die Amtszeit der neu gewählten Regionspräsidentin beziehungsweise des neu gewählten Regionspräsidenten beträgt acht Jahre. Damit ist sie länger als die fünfjährige Wahlperiode der Regionsversammlung.
Welche Aufgaben hat die Regionspräsidentin oder der Regionspräsident?
Das Amt vereint zwei zentrale Funktionen. Zum einen handelt es sich um das höchste politische Amt der Region Hannover. Zum anderen leitet die Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident die gesamte Regionsverwaltung.
Die Regionsversammlung trifft die grundlegenden politischen Entscheidungen, die Verwaltung setzt diese in die Praxis um. Die Regionspräsidentin oder der Regionspräsident trägt als Verwaltungsleitung eine zentrale Verantwortung für diesen Prozess. Gleichzeitig repräsentiert die Person die Region Hannover nach außen.
Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die direkt gewählte Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident selbst stimmberechtigtes Mitglied der Regionsversammlung ist. Zu den 84 gewählten Abgeordneten kommt das Regionsoberhaupt damit als 85. Mitglied hinzu und verfügt dort über Sitz und Stimme.
Eine Stimme entscheidet über das höchste politische Amt der Region
Bei der Regionspräsidentenwahl 2026 besitzt jede wahlberechtigte Person eine Stimme. Diese wird unmittelbar einer der zugelassenen Kandidatinnen oder einem der zugelassenen Kandidaten gegeben. Anders als bei der Regionsversammlung gibt es keine drei Stimmen und keine Möglichkeit, die Stimme auf mehrere Personen aufzuteilen.
Die Wahlentscheidung ist unabhängig von den übrigen Stimmzetteln der Kommunalwahl. Wer bei der Regionsversammlung einen bestimmten Wahlvorschlag oder bestimmte Kandidierende unterstützt, muss bei der Regionspräsidentenwahl nicht zwangsläufig dieselbe politische Richtung wählen. Die Direktwahl bildet eine eigenständige persönliche Entscheidung.
Wann findet eine Stichwahl zum Regionspräsidenten statt?
Gewählt ist am 13. September 2026 die Person, die mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Bei elf zugelassenen Bewerberinnen und Bewerbern ist nicht automatisch gewährleistet, dass bereits im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit erreicht wird.
Erhält niemand mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am Sonntag, 27. September 2026, eine Stichwahl statt. Daran nehmen die beiden Bewerberinnen beziehungsweise Bewerber teil, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.
Die mögliche Stichwahl betrifft ausschließlich die Direktwahl zur Regionspräsidentin beziehungsweise zum Regionspräsidenten. Die 84 Abgeordneten der Regionsversammlung werden bereits am 13. September endgültig gewählt.
Was unterscheidet Regionsversammlung und Regionspräsident?
Regionsversammlung und Regionspräsident bilden unterschiedliche Teile der politischen Struktur der Region Hannover. Die Regionsversammlung besteht aus 84 gewählten Abgeordneten und trifft als politisches Hauptorgan grundlegende Entscheidungen. Die direkt gewählte Regionspräsidentin beziehungsweise der direkt gewählte Regionspräsident leitet dagegen die Verwaltung, repräsentiert die Region und wirkt als zusätzliches stimmberechtigtes Mitglied in der Regionsversammlung mit.
Vereinfacht formuliert legt die Regionsversammlung durch politische Beschlüsse fest, welchen Kurs die Region einschlagen soll. Die Verwaltung organisiert anschließend die praktische Umsetzung dieser Entscheidungen. An ihrer Spitze steht die Regionspräsidentin oder der Regionspräsident. Beide Wahlen sind deshalb eng miteinander verbunden, bleiben aber zwei voneinander unabhängige Wahlentscheidungen.
Warum die Regionswahl für Hannover-Südwest wichtig ist
Auch wenn die Regionsversammlung für ein wesentlich größeres Gebiet zuständig ist als der Stadtbezirksrat Ricklingen oder der Rat der Landeshauptstadt Hannover, wirken sich viele ihrer Entscheidungen unmittelbar auf die Menschen in Ricklingen, Oberricklingen, Mühlenberg, Wettbergen und Bornum aus. Besonders deutlich wird dies beim öffentlichen Nahverkehr, bei Kliniken, Rettungsdiensten, regionaler Verkehrsplanung, sozialen Angeboten und weiteren Einrichtungen der Daseinsvorsorge.
Die Wahlberechtigten entscheiden deshalb am 13. September nicht nur darüber, welche politischen Kräfte in ihrem Stadtbezirk und in der Landeshauptstadt vertreten sind. Mit ihren Stimmen für die Regionsversammlung nehmen sie auch Einfluss auf Entscheidungen, die Hannover mit den umliegenden Städten und Gemeinden verbinden.
Die Direktwahl des Regionsoberhauptes kommt als persönliche Entscheidung hinzu. Wer dieses Amt für die kommenden acht Jahre übernimmt, leitet eine große Verwaltung und ist gleichzeitig stimmberechtigtes Mitglied der Regionsversammlung. Dadurch besitzt die Regionspräsidentenwahl Hannover 2026 eine besondere politische Bedeutung.
Am 13. September auch über die Zukunft der Region Hannover entscheiden
Die Kommunalwahl verbindet verschiedene politische Ebenen miteinander. Für Wählerinnen und Wähler in Hannover-Südwest gehören deshalb auch Regionsversammlung und Regionspräsident auf die persönlichen Stimmzettel. Bei der Regionsversammlung können drei Stimmen flexibel auf Listen und Kandidierende verteilt werden. Bei der Direktwahl zur Regionspräsidentin oder zum Regionspräsidenten steht eine Stimme zur Verfügung.
Nutzen Sie beide Wahlmöglichkeiten und informieren Sie sich vor dem Wahltag über die Kandidierenden und Wahlvorschläge. Für Ricklingen, Oberricklingen, Mühlenberg, Wettbergen und Bornum ist dabei insbesondere der Regionswahlbereich 06 Hannover-Südwest maßgeblich. Wer die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Stadtbezirk, Landeshauptstadt und Region kennt, kann die eigenen Stimmen am 13. September 2026 gezielt einsetzen.
Häufige Fragen zu Regionsversammlung und Regionspräsident
Was ist die Regionsversammlung Hannover?
Die Regionsversammlung ist das wichtigste politische Entscheidungsorgan der Region Hannover. Sie entscheidet unter anderem über politische Anträge, Satzungen und den Haushalt der Region.
Wie viele Mitglieder werden 2026 in die Regionsversammlung gewählt?
Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 werden 84 Regionsabgeordnete gewählt. Die direkt gewählte Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident gehört der Regionsversammlung zusätzlich als 85. stimmberechtigtes Mitglied an.
Wie viele Stimmen habe ich bei der Wahl zur Regionsversammlung?
Bei der Wahl zur Regionsversammlung können bis zu drei Stimmen vergeben werden. Diese können einer Liste oder einzelnen Kandidierenden gegeben sowie durch Kumulieren und Panaschieren verteilt werden.
Zu welchem Regionswahlbereich gehört Ricklingen?
Ricklingen gehört zum Wahlbereich 06 Hannover-Südwest. Diesem Regionswahlbereich gehören außerdem Oberricklingen, Mühlenberg, Wettbergen, Bornum, Linden-Nord, Linden-Mitte, Linden-Süd und Limmer an.
Gehört Bornum bei der Regionswahl zu Hannover-Südwest?
Ja. Bornum gehört bei der Wahl zur Regionsversammlung zum Wahlbereich 06 Hannover-Südwest. Damit befindet sich Bornum bei dieser Wahl im selben Wahlbereich wie Ricklingen, Oberricklingen, Mühlenberg und Wettbergen.
Wie wird die Regionspräsidentin oder der Regionspräsident gewählt?
Die Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident wird von den Wahlberechtigten der gesamten Region Hannover direkt gewählt. Jede wahlberechtigte Person verfügt bei dieser Direktwahl über eine Stimme.
Wie lange beträgt die Amtszeit des Regionspräsidenten?
Die Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident wird 2026 für acht Jahre gewählt. Die Wahlperiode der Regionsversammlung beträgt dagegen fünf Jahre.
Welche Aufgaben hat der Regionspräsident?
Die Regionspräsidentin beziehungsweise der Regionspräsident leitet die Regionsverwaltung und repräsentiert die Region Hannover. Gleichzeitig gehört die Person der Regionsversammlung als stimmberechtigtes Mitglied an.
Wie viele Personen kandidieren 2026 für die Regionspräsidentschaft?
Für die Regionspräsidentenwahl am 13. September 2026 sind elf Bewerberinnen und Bewerber zugelassen. Über das Amt entscheiden die Wahlberechtigten in einer direkten Personenwahl.
Wann findet eine Stichwahl zum Regionspräsidenten statt?
Erhält am 13. September 2026 niemand mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am 27. September 2026 eine Stichwahl statt. Dann treten die beiden Personen mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang gegeneinander an.